ÜZ

Lagerwirtschaft

von Anika Hümpfner


So ein Lager ist mehr als eine Reihe von Regalen. Das Wichtigste ist, dass alles immer ausreichend vorhanden und natürlich schnell auffindbar ist. Sonst kommt es zu ärgerlichen Verzögerungen.

Wenn bestimmtes Material den festgelegten Mindestbestand erreicht, bekommt unser Einkäufer eine Meldung, dass nachbestellt werden muss. Der Mindestbestand wird erreicht, wenn z. B. ein Monteur eine Anforderungsliste über benötigte Materialien auf der Baustelle schreibt und diese im SAP-Programm gebucht wird. Sobald die Anforderungsmeldung beim Einkäufer eingeht, holt er Angebote ein, vergleicht diese und bestellt die benötigten Teile.

Ein paar Tage später kommt die Lieferung. Ich nehme sie entgegen und unterschreibe, dass ich die Pakete ohne Schaden an der Verpackung entgegen genommen habe. Der Lieferschein wird mit der tatsächlich gelieferten Menge und Art sowie mit der Bestellung verglichen. Wenn es übereinstimmt, bestätige ich das mit meiner Unterschrift auf dem Lieferschein.

Den reiche ich weiter ins Lagerbüro, wo im EDV-System der Wareneingang gebucht wird. Diese Buchung erstellt einen Einlagerungsauftrag, auf welchem der Lagerplatz bestimmt wird. Dort lagere ich dann die Materialien ein. So stellen wir sicher, dass in unserem Lager alles benötigte vorhanden und nichts gesucht, sondern alles gefunden wird – nämlich da wo es hingehört.

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