ÜZ

Sichere Stromversorgung bei Fotovoltaikeinbindung

von Alexander Finster

 

Ich stehe im Kabelgraben und verlege Kabel. Das Versorgungsnetz muss verstärkt werden. Grund dafür ist der Ausstieg aus der Atomenergie und die bevorstehende Energiewende. Das hat einen Boom bei der Errichtung von Fotovoltaikanlagen ausgelöst. 800 Anlagen dieser Art haben wir allein im Jahr 2010 ins Netz eingebunden. Und das hat technische Folgen. Stromnetze müssen erweitert und verstärkt werden, neue Stationen errichtet und sogar ein Umspannwerk neu gebaut werden, um die sichere Versorgung der Kunden und gleichzeitig die Einspeisung riesiger Strommengen aus den neuen Fotovoltaikanlagen zu ermöglichen.
 

Weil Kundenzufriedenheit für die ÜZ immer wichtig ist, müssen wir mit Hochdruck die gestellten Aufgaben erledigen.

Zu meiner praktischen Ausbildung gehören deshalb neben dem Kabelverlegen, die Herstellung von Kabelanschlüssen in den Kabelverteilerschränken und die Berechnung von Spannungsveränderungen. Damit auf der Baustelle auch alles richtig vorangeht, lernen wir außerdem, wie man das benötigte Material plant und im Lager bestellt.

Wenn wir vor Ort loslegen, muss schließlich alles da sein, was benötigt wird. So lernen wir neben Theorie und Praxis noch einen weiteren wichtigen Punkt – richtig organisieren.

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