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BAFA-Förderprogramme

Die BAFA fördert über Investitionskostenzuschüsse Maßnahmen im Bereich Energieeinsparung die auf Basis von erneuerbaren Energien bzw. Effiziernsmaßnahmen funktioneren:


Übersicht der wichtigsten Programme:

Für Wohngebäude deren Bauantrag vor dem  31.01.2002 gestellt  wurde, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Förderung für die Vor-Ort-Beratung geschaffen und weiterentwickelt. In dieser Beratung wird der Gebäudebestand  auf Grundlage der Energieeinsparverordnung 2014 Analysiert. Damit ist die Ausgangsbasis für die Erstellung einer umfassenden Sanierung des Wohngebäudes zu einem Effizienzhausgelegt. Alternativ kann ein Fahrplan für eine Sanierung mit Einzelmaßnahmen gelegt werden. Ein weiteres Ziel der Beratung ist die zukünftige Nutzung von erneuerbarer Energie für die Gebäudeheizung.

Das wichtigste in Kürze:

  • Ab 1. März 2015 gelten neue, attraktivere Zuschüsse für Vor-Ort-Beratungen
  • Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten; maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten.
  • Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der förderfähigen Beratungskosten für zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung; maximal 500 Euro.

Für eine Zuschussfähige Beratung sind nur „unabhängige Energieberater“ die Speziell für die Vor-Ort-Beratung in der KFW-Expertenliste aufgeführt sind.

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramm: Vor-Ort-Beratung

Bei der Solarthermie wird Strahlungswärme der Sonne in für ein Heizsystem nutzbare Energie umgewandelt. Damit kann geheizt, warmes Wasser bereitet oder Prozesswärme hergestellt werden.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Solarthermieanlagen auf Bestandsgebäuden (im Bereich der Innovationsförderung auch auf Neubauten) für verschiedene Anwendungsbereiche:

  • Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • Warmwasserbereitung (nur bei Innovationsförderung)
  • Bereitstellung industrieller oder gewerblicher Prozesswärme, solare Kälteerzeugung und
  • Solarthermieanlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen

Achtung: Ab dem 01.04.2015 gibt es neue, in der Regel verbesserten Förderbedingungen

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramm: Heizen mit erneuerbarer Energie / Solarthermie

Als Biomasse werden in diesem Programm Energieträger auf Basis von Holz bezeichnet. Das Holz wir in verschiedenen Formen genutzt. Unter Stückholz versteht man Holz, dass in für den Einsatzzweck entsprechende Längen und Durchmesser gebracht wurde. Für eine Automatisierte Beschickung sind Holzhackschnitzel geeignet, dabei werden Äste und Stämme mit einer Fräße in etwa 5cm große Stücke zerkleinert. Holzpellets werden aus Sägespänen und einem Bindemittel (Stärke) hergestellt. Mit Holzpellets ist eine Wartungsarmer Heizbetrieb möglich.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert folgende Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse in Bestandsgebäuden:

  • Kessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Holzhackschnitzeln
  • Holzpelletöfen mit Wassertasche
  • Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz
  • besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Beachten Sie bitte, dass Pelletöfen (Warmluftgeräte) nicht förderfähig sind.

Achtung: Ab dem 01.04.2015 gibt es neue, in der Regel verbesserten Förderbedingungen

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramm: Heizen mit erneuerbarer Energie / Biomasse

Das Prinzip der Wärmepumpe ist über 100 Jahre alt. Die Wärmepumpe nutzt den Kältemittelkreislauf. Dabei nimmt die Wärmepumpe Umweltenergie aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser auf. Diese Energie auf sehr niedrigem Temperaturniveau verdampft nun ein Kältemittel. Über den Verdichter wird der Kältemittel Dampf verdichtet und dadurch die Temperatur erhöht. Die nun nutzbare Energie wird an das Heizungssystem z.B. eine Fußbodenheizung abgegeben. Der Verdichter benötigt etwa 25% elektrischer Antriebsenergie die restlichen 75% werden der Umwelt entzogen.

Gefördert werden effiziente Wärmepumpen in Bestandsgebäuden für:

  • die kombinierte Raumbeheizung und Warmwasserbereitung von Wohngebäuden
  • die Raumbeheizung von Nichtwohngebäuden
  • die Bereitstellung von Prozesswärme oder von Wärme für Wärmenetze

Achtung: Ab dem 01.04.2015 gibt es neue, in der Regel verbesserten Förderbedingungen

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramm: Heizen mit erneuerbarer Energie / Wärmepumpe

KWK-Anlagen erzeugen Strom und Nutzwärme gekoppelt, d. h. gleichzeitig in einem Prozess. Hierdurch kann der eingesetzte Brennstoff sehr viel effizienter genutzt werden als bei der herkömmlichen Produktion in getrennten Anlagen. Da geringere Brennstoffmengen verbraucht werden, fallen auch weniger klimaschädliche CO2-Emissionen an.

Die BAFA setzt zwei Verfahren zur Förderung von KWK-Anlagen um:

  1. Nach der Richtlinie zur Förderung von KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kW zahlt das BAFA einen einmaligen Investitionszuschuss an den Anlagenbetreiber aus.
     
  2. Nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) zahlt der Stromnetzbetreiber unabhängig von der elektrischen Leistung der KWK-Anlage auf Grundlage des Zulassungsbescheides des BAFA für den erzeugten KWK-Strom über einen bestimmten Zeitraum einen Zuschlag an den Anlagenbetreiber.

Hinweis: Es handelt sich um zwei eigenständige Verfahren. Wenn Sie beide Förderungen erhalten möchten, müssen Sie daher für jedes Verfahren einen gesonderten Antrag stellen. Beachten Sie bitte auch die vorgeschriebenen unterschiedlichen Zeitpunkte der Antragstellung. Nähere Informationen zum Investitionskostenzuschuss für Anlagen bis 20 kW finden Sie unter dem Menüpunkt Mini-KWK-Zuschuss. Für Informationen zur Stromvergütung wählen Sie bitte im Menü die entsprechende Leistungsklasse Ihrer KWK-Anlage.

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramm: Kraft-Wärme-Kopplung

Auch der Neu- und Ausbau von Wärme- und Kältenetzen wird unter bestimmten Voraussetzungen durch das KWKG gefördert. Der Neu- und Ausbau von Wärmenetzen wurde 2009 und die Förderung von Kältenetzen 2012 in das Gesetz aufgenommen, um durch die gezielte Erschließung von Wärmesenken einen weiteren Beitrag zur Erhöhung der KWK-Stromerzeugung in Deutschland zu leisten. Informationen zur Zulassung von Wärme- und Kältenetzen finden Sie links unter dem Menüpunkt Wärme- und Kältenetze.

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramme: Wärme- und Kältenetze

Nach der zum 19. Juli 2012 in Kraft getretenen Novelle des KWKG wird erstmals der Neu- und Ausbau von Wärme- und Kältespeichern gefördert, wenn darin überwiegend Wärme aus KWK-Anlagen eingefüllt wird. Durch die Errichtung von Wärme- und Kältespeichern werden KWK-Anlagen zeitweise in die Lage versetzt, stärker stromgeführt gefahren zu werden. Somit können diese Anlagen einen Beitrag zum Ausgleich der schwankenden Einspeisung von erneuerbaren Energien in das Stromnetz leisten. Informationen zur Zulassung von Wärme- und Kältespeichern finden Sie links unter dem Menüpunkt Wärme- und Kältespeicher.

Hier haben wir für Sie den Direktlink zum KFW-Förderprogramm bereitgestellt:  BAFA-Förderprogramme: Wärme- und Kältespeicher

Die Inhalte der Förderporgramme wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Dennoch können wir – trotz größtmöglicher Sorgfalt – keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen übernehmen.

Stand: März 2015