ÜZ

Erste hochleistungsfähige E-Ladestation im Landkreis Schweinfurt in Betrieb genommen

18.01.2016

Vor wenigen Tagen wurde die erste hochleistungsfähige Ladestation für Elektro-Fahrzeuge im Landkreis Schweinfurt in Betrieb genommen. Jetzt ist es möglich, die Zeitdauer zur vollständigen Ladung einer Fahrzeugbatterie auf dreißig Minuten zu verkürzen. Die Ladestation ist technisch so ausgelegt, dass sie den Ladevorgang auch in 10 Minuten durchführen kann, wenn in Zukunft mehr Fahrzeuge über Batterien verfügen, die diese hohen Ladeströme verkraften. Technisch gesehen, ist die Ladesäule ihrer Zeit weit voraus. Sie entspricht damit heute schon den gehobenen Anforderungen der Zukunft. Mit ihrer Inbetriebnahme wurde ein wichtiger Meilenstein zur stärkeren Nutzung der E-Mobilität in der Region gesetzt.

Staatssekretär Gerhard Eck startete den ersten Ladevorgang der technisch anspruchsvollen Anlage im Autohof Werneck gemeinsam mit Gerd Bock, dem geschäftsführenden Vorstand der ÜZ Lülsfeld. In seinem Grußwort dankte Eck dem regionalen Stromversorger für dessen Initiative. Mit der Ladestation am Euro-Rastpark Werneck, hat die ÜZ in kürzester Zeit nach den Autohöfen in Erbshausen, Landkreis Würzburg und Knetzgau im Landkreis Haßberge, alle drei Autohöfe der Region mit der neuesten Ladetechnik ausgestattet. Eck dankte für die Unterstützung. Der Freistaat Bayern drängt nämlich seinerseits beim Bund darauf, dass bis Ende 2017 alle bewirtschafteten Tank- und Rastanlagen an bayerischen Autobahnen mit Schnell-Ladesäulen ausgestattet sein sollen.

Gerd Bock betonte für die ÜZ, wie wichtig es ist, im Zuge der Umsetzung der Energiewende, den in der Region umweltfreundlich erzeugten regenerativen Strom intelligent und auf kurzen Wegen zu den Verbrauchern der Region zu bringen, zum Beispiel über die Elektromobilität. Die ÜZ bietet deshalb einen preisgünstigen Tarif „ÜZ-Mobil“ für das Laden von Elektrofahrzeugen an.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass es erst mit genügend leistungsfähigen E-Ladesäulen im öffentlichen Raum zum Durchbruch der E-Mobilität in der Fläche kommt“. Dazu wollen wir, so Gerd Bock, unseren Beitrag leisten.

Ihre regionale Vorreiterrolle in der E-Mobilität unterstreicht die ÜZ durch eine Reihe von eindrucksvollen Aktivitäten. Sie ist am bundesweit agierenden Anbieter „Ladenetz.de“ beteiligt, einem Zusammenschluss von 50 Energieversorgern zwischen Sylt und Bodensee, der 500 Ladestationen in Deutschland betreibt. Die ÜZ selbst hat 2015 sieben von neun geplanten Ladestationen in Betrieb genommen und dafür 750.000 Euro investiert, die nur teilweise staatlich mitfinanziert werden. Der eigene Fuhrpark wird mit Elektrofahrzeugen ergänzt. Mit dem Bau der E-Ladestationen unterstützt die ÜZ auch ein bundesweites Forschungsprojekt der Uni Stuttgart und der RWTH Aachen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen zwischen den größten Städten in Deutschland.

Mit der Feststellung, dass „der Aufbau einer Ladeinfrastruktur an den Autohöfen unter Investitionsgesichtspunkten sinnvoll und zukunftsorientiert ist“ unterstrich Johannes Witt, Geschäftsführer der Euro-Rastpark GmbH & Co. KG, das Engagement seiner Firma in Werneck, ebenso wie der örtliche Betreiber der Autohöfe Werneck und Knetzgau, Herr Jürgen Walz.

Landrat Töpper, der auch die Grüße der verhinderten Bürgermeisterin von Werneck, Frau Edeltraud Baumgartl, überbrachte, äußerte sich zufrieden und hoch erfreut über die Bemühungen der ÜZ zur Umsetzung der Energiewende im ländlichen Raum.

Abschließend gab es noch eine interessante Nachricht für alle E-Mobilisten. Neben den sogenannten RFID-Karten kann an den Ladesäulen der ÜZ ab dem 2. Quartal 2016 mit jeder EC-Karte bezahlt werden. Bis dahin bietet die ÜZ kostenfreies Laden als besonderen Anreiz an.

Das Schneegestöber tat der guten Laune keinen Abbruch. Das Foto zeigt Staatssekretär Gerhard Eck beim ersten Ladevorgang, unterstützt (v.r.n.l.) vom Aufsichtsratsvorsitzenden der ÜZ, MdL Otto Hünnerkopf, dem Geschäftsführenden Vorstand der ÜZ, Gerd Bock, dem stv. Vorstandsvorsitzenden der ÜZ, Wolfgang Schmitt, dem Landrat des Landkreises Schweinfurt, Florian Töpper, und dem Geschäftsführer der Euro-Rastpark GmbH & Co. KG Regensburg, Johannes Witt.

 

Weitere Informationen zum Thema: Elektromobilität

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