ÜZ

Meilenstein für E-Mobilität

30.12.2015

ÜZ Lülsfeld nimmt ersten Schnellladestandort im Landkreis Hassberge in Betrieb

Der regionale Energiedienstleister Unterfränkische Überlandzentrale eG (ÜZ Lülsfeld) treibt die Entwicklung der E-Mobilität im Landkreis Hassberge kräftig voran. Die Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär MdB nahm gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstand der ÜZ, Gerd Bock, den zweiten, höchstleistungsbefähigten Schnellladestandort in der Region, diesmal im Euro-Rastpark Knetzgau, in Betrieb. 

Mithilfe der installierten, modernsten Technik kann die Ladezeit in der Endstufe auf ca. 10 Minuten verkürzt  werden. Der dritte Standort dieser Art wird Anfang Januar 2016 im Autohof Werneck eröffnet. 

„Neben der Investitionspolitik in die Verkehrsinfrastruktur ist der Ausbau der nachhaltigen Mobilität ein Hauptanliegen der Bundesregierung“, so Staatssekretärin Bär. 

In ihren weiteren Ausführungen ging die Staatsekretärin auf die mit der Elektromobilität verbundenen Themen wie Umweltschutz durch CO2-Reduzierung, Klimaschutz oder die Rolle der Elektromobilität als Schlüsseltechnologie für nachhaltige Verkehrssysteme ein. Dreh- und Angelpunkt sei aber die flächendeckende Bereitstellung von Lade-Infrastruktur, weshalb sie der ÜZ für deren Engagement in der Region sehr dankbar sei.

Mit der Inbetriebnahme, so Bock, leistet die ÜZ Lülsfeld einen weiteren, spürbaren Beitrag zum bundesweiten Forschungsprojekt der Universität Stuttgart und der RWTH Aachen, mit dem Ziel der Errichtung von Hunderten von Schnellladesäulen an wichtigen Verkehrsachsen zwischen den Metropolen Deutschlands. 

Die von der ÜZ getätigten Investitionen in den Ausbau der Lade-Infrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge belaufen sich auf 750 000 Euro, die teilweise staatlich gefördert sind. In konsequenter Umsetzung der Energiewende wird den Autofahrern regional produzierter Strom aus erneuerbaren Energien auf kürzestem Wege angeboten. „Ergänzend dazu bietet die ÜZ den preisgünstigen Tarif „ÜZ-Mobil“ für das Laden von Elektrofahrzeugen für Vielfahrer zu Hause“ stellte Bock als weiteren Baustein regionaler Elektromobilität vor.

Der Geschäftsführer der Euro-Rastpark GmbH, Dr. Koniarski, betonte, wie wichtig es für sein Unternehmen sei, als führender und größter privater Autohof-Entwickler in Deutschland auch bei Innovationen und Erweiterungen des Service-Angebots, die Marktführerschaft zu übernehmen. Zu den klassischen Angeboten der Autohöfe müssten deshalb konsequenterweise in Zukunft die Elektroladestationen kommen. Diese nützten ja nicht nur den Pkw-Fahrern, sondern in weiteren Projekten beispielsweise auch Kühlfahrzeugen, die dann nicht mehr über Nacht oder das ganze Wochenende den Motor laufen lassen müssten. Der ÜZ dankte Herr Dr. Koniarski für die  angenehme und gute Zusammenarbeit bei der Verwirklichung des Projekts.

Der Landrat des Landkreises Haßberge, Wilhelm Schneider und der Bürgermeister der Gemeinden Knetzgau, Stefan Paulus äußerten sich gleichermaßen zufrieden mit der Inbetriebnahme der ersten Schnellladestation in den Hassbergen und würdigten den Vorgang als wichtigen Schritt zum Ausbau der Elektromobilität und der Energiewende in der Region.

Erfreut stellte der Betreiber des Eurorastparks Knetzgau, Herr Walz, fest, dass sein Betrieb mit der Installation der Elektro-Ladesäulen nunmehr technologisch führend in der Region sei. Dies sei ein erneuter Baustein der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der ÜZ Lülsfeld als aktiver Gestalter der Energiewende. 

Von links: Herr Bürgermeister Stefan Paulus, Gemeinde Knetzgau; Herr Landrat Wilhelm Schneider, Landrat Landkreis Hassberge; Herr Dr. Lothar Koniarski, Geschäftsführer der Euro Rastpark GmbH & Co. KG; Frau Dorothee Bär MdB, Staatssekretärin für Verkehr u. digitale Infrastruktur; Herr Gerd Bock, Geschäftsführender Vorstand Unterfränkische Überlandzentrale eG

 

Weitere Informationen zum Thema: Elektromobilität

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