ÜZ

mehr als Strom

Liebe Kundinnen und Kunden der ÜZ,

die Gründerväter der ÜZ des Jahres 1910 würden sich verwundert die Augen reiben, wenn sie sehen könnten, was aus ihrer Unterfränkischen Überlandzentrale in Lülsfeld in der Zwischenzeit geworden ist.

Vorbei die Zeiten, in denen man mit einem Dieselgenerator und Schweröl Strom erzeugte und über wenige Kilometer Leitung an die ersten Haushalte brachte. Vorbei auch die Zeiten, in denen Energieversorger Gebietsschutz genossen und frei von lästiger Konkurrenz ihren Strom verkaufen konnten.

Heute ist Energieversorgung ein heiß umkämpfter Markt, in dem nur der besteht, der bereit ist, sich schnell und konsequent auf die neuen Markterfordernisse einzustellen. Wandel, Erneuerung und Umdenken sind das Gebot der Stunde. Nur wer sich verändert, bleibt bestehen. Wir haben frühzeitig reagiert. Heute handeln wir mit Strom in einer Größenordnung von 389 Gigawattstunden. Jeder zehnte Kunde der ÜZ speist Strom aus erneuerbaren Energien in unser Netz ein. Wir sind bundesweit führend in der Einspeisung von EEG-Strom. Wir sind in sechs weiteren Netzgebieten als Stromlieferant tätig. Wir betreiben Windparks und sind an weiteren beteiligt. Unsere Nahwärmekonzepte sind gefragt.

Das geografische Informationssystem GIS der ÜZ ist ein topmodernes Planungsinstrument für Firmen, Gemeinden und Ingenieurbüros. Wir liefern auf den Zentimeter genaue Vermessungsdaten über das satellitengestützte Positionierungssystem GPS. Jetzt stellen wir die Technik für schnelles Internet mit unserem Glasfaserkabel zur Verfügung. Damit leisten wir einen Beitrag für die ungeduldigen Freizeitsurfer im Internet, vor allem schaffen wir aber eine echte Standortverbesserung für die gewerbliche Wirtschaft.

Wir leben unseren Wahlspruch: „ÜZ Lülsfeld ist mehr als Strom!“ Nur so bewältigen wir die Herausforderungen der Zukunft. Dabei vergessen wir zu keiner Minute, woher wir kommen. Wir bleiben der Region verpflichtet und bleiben Ihr regionaler Energiedienstleister „zum Anfassen“.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Besuch auf unserer Homepage.

Ihr Gerd Bock
Geschäftsführender Vorstand der ÜZ

 

 

 

 

ÜZ Lülsfeld mehr als Strom!
Unsere weiteren Dienstleistungen und regionales Engagement:

 

 

 

 


Nahwärme

Draußen knackt der Frost und drinnen ist es mollig warm. obwohl keinerlei Heizung im Haus installiert ist. Wie das funktioniert?

Ganz einfach: mit der Nahwärmeversorgung der ÜZ. Mehr als 100 Haushalte in Wiesentheid, Gerolzhofen, Werneck, Volkach, Knetzgau und Gaibach sind an die Nahwärmenetze der ÜZ angeschlossen.

Nahwärmenetze können mehrere Gebäude, ein Wohn- oder Gewerbegebiet oder eine ganze Gemeinde mit Wärme versorgen.

Durch ein verzweigtes Leitungsnetz wird geheiztes Wasser in den Heizkreislauf gepumpt, zum Verbraucher transportiert (Vorlauf) und dort über Wärmetauscher an den Heizkreislauf des Abnehmers  abgegeben. Das abgekühlte Wasser fließt über den Rücklauf zurück.

Dahinter stehen 9,5 Millionen kWh Wärmeerzeugung aus Biogasanlagen, industrieller Abwärme und Hackschnitzelheizung. Eine sichere und preiswerte Alternative zu konventionellen Heizung mit interessanten ökologischen Aspekten.

 

 

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Niederspannung


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor zwanzig Jahren waren unsere Städte und Gemeinden noch von einem Gewirr von Freileitungen überzogen. Auf den Gebäuden standen die sogenannten Dachständer, die allen Witterungseinflüssen ausgesetzt und dementsprechend störanfällig waren. Ausfallzeiten, Instandhaltung und Reparaturen waren die zwangsläufige Folge. Und oft war das Dach am Dachständer undicht. Damit hat die ÜZ – schneller als viele andere Energieversorger – schon vor zwanzig Jahren Schluss gemacht.

4.200 Kilometer Kabel wurden unter die Erde verlegt, um 55.000 Haushalte mitsamt der Straßenbeleuchtung sicher mit Energie im Niederspannungsbereich zu versorgen. Von dieser Weitsicht und dem schnellen Handeln profitieren heute unzählige Hausbesitzer: Dachisolierungen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung können problemlos durchgeführt werden. Es gibt keine Wärmebrücken mehr, die Winddichtigkeit ist gegeben. Die Dächer sind für Dachdecker, Spengler, Zimmerleute und Kaminkehrer sicher geworden.

Und wie würden heute zahllose Hauseigentümer ihre Solarpaneele und Fotovoltaikanlagen auf dem Dach installieren, wenn, ja wenn nicht die ÜZ schon vor zwanzig Jahren die Dachständer beseitigt hätte. Wir wollten nur mal dran erinnern – man sieht ja keine mehr.

 

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E-Mobilität

Elektrisch betriebene Fahrzeuge sind an sich ein "alter Hut". Es gab sie, schon lange bevor der Verbrennungsmotor der klassische Fahrzeugantrieb wurde.

Heute ist der Elektroantrieb für Autos endgültig in der Gesellschaft angekommen, insbesondere auch durch den Markteintritt der deutschen Automobilhersteller. Bevölkerungsentwicklung, Motorisierung der Gesellschaft, Umweltbelastung der Städte und überhaupt die ökologische Verantwortung haben die Wende gebraucht. E-Mobilität ist auf dem Vormarsch.

 

Im Nahbereich ist sie bereits Realität. Auch wir setzen schon heute zwei E-Mobile im Service für unsere Kunden ein.

Die weitere Entwicklung der Batterietechnik wird die E-Mobilität voranbringen. An die Seite der klassischen Tank - stelle wird in Zukunft die Ladestation treten. Entlang der Autobahnen werden Ladeinfrastrukturen entstehen. Die ÜZ in Lülsfeld stellt sich dieser Entwicklung. Zu unseren bereits installierten, leistungsfähigen E-Mobil-Ladestationen in Lülsfeld, Grafenrheinfeld und Oberschleichach wird demnächst eine vierte Ladestation am Geomaris in Gerolzhofen in Betrieb genommen, um das Ladenetz der ÜZ weiterzuentwickeln. Wir haben die Initiative ergriffen.

 

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Wasserkraft

Unsere Kunden sind ökologisch sensibel. Das wissen wir aus Gesprächen und Umfragen. Durch die starke Akzeptanz unserer Naturstrom-Tarife sehen wir unseren Kurs bestätigt, die Zusammensetzung unseres Stromangebots immer stärker auf erneuerbare Energien auszurichten.

Wer heute den Tarif ÜZ-Natur abschließt, darf sicher sein, dass er zu 100 % Strom aus bayerischer Wasserkraft bezieht. Die Wasserkraft unserer Region ist geprägt durch die Mainkraftwerke in Knetzgau, Wipfeld und Garstadt. Mit einer elektrischen Leistung von 9.700 kWh bieten sie fast jahresdurchgängig eine sichere und grundlegende Basis der regenerativen Energieeinspeisung. Verschiedene Kleinwasserkraftanlagen in Gänheim, Schwanfeld, Untereuerheim, Volkach, Dampfach und Mühlhausen komplettieren die regionale Wasserkrafterzeugung mit weiteren 55 kWh. Die regenerative Einspeisung lässt sich damit für das Jahr 2013 auf 66.176.903 kW beziffern.

Mit der ständigen Verbesserung der Anlagen wird den Belangen des Fischereiwesens Rechnung getragen. Wenn Sie also, wie auf unserem Bild in Wipfeld, wieder einmal sehen, dass sich „die Mühle am rauschenden Bach“ dreht, dann wissen Sie: Auch hier wird regionaler Strom aus Wasserkraft erzeugt, der in das Netz der ÜZ fließt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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GDV (Grafische Datenverarbeitung)

Was haben wir eigentlich mit Satelliten zu tun, die in 26.000 km Entfernung um die Erde kreisen? Was sich nach Science-Fiction anhört, ist für die Frauen und Männer der grafischen Datenverarbeitung der ÜZ tägliche Routine. 

Mithilfe eines globalen satellitengestützten Navigationssystems, landläufig auch als GPS bekannt, vermessen und kartieren sie Strom- und Nachrichtenkabel zu Bestandsplänen im Maßstab 1 : 500. Alle Daten werden im Geografischen Informationssystem GIS der ÜZ zentral geführt und stehen den Mitarbeitern der ÜZ für alle Anwendungen zur Verfügung. Das geht von den Stromschaltplänen für alle Ebenen des Stromnetzes bis zur Lage der Glasfaserkabel für das schnelle Internet, um nur zwei Anwendungen zu nennen. Und weil die Vermessungsdaten bis den Zentimeter genau erfasst werden, hat sich auch die Sucherei in Straßen und Gehsteigen erübrigt, wo denn nun die Kabel liegen.

Gemeinden nutzen diese moderne und zeitsparende Möglichkeit für die Kartierung ihrer Straßen und Plätze, die Grünpläne oder die Friedhofsbelegung. Auch die Lage der Wasserleitungen und der Kanäle wird exakt erfasst. Alle Kabelauskünfte werden seit Februar 2013 über die digitale Online-Planauskunft abgewickelt. 1.125 Planauszüge wurden durch Ingenieurbüros, Baufirmen, Gemeindeverwaltungen, Firmen und Privatpersonen abgerufen.

Die Zahl der Interessenten und Kunden für diese topmoderne Dienstleistung nimmt zu. Das Interesse geht weit über die Region hinaus.

 

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Erneuerbare Energien

Die ÜZ ist bundesweiter Vorreiter, wenn es um die Anzahl und die Gesamtleistung der angeschlossenen Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien geht. Das liest sich leicht und verrät nichts über die Herkulesaufgabe, die bewältigt werden muss, um die damit verbundene technische Herausforderung zu bestehen.

Mehr als 5.200 Eigenerzeugungsanlagen speisen eine Gesamtleistung von 211.000 kW in das Nieder- und Mittelspannungsnetz der ÜZ ein. Im Laufe des Jahres 2013 wurden Windparks mit einer Anschlussleistung von mehr als 100.000 kW angemeldet. Das Ganze zusätzlich zu den neuen Photovoltaikanlagen, die tagtäglich in Betrieb genommen werden.

Dieser dynamische Zuwachs und die stark schwankende Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen stellen eine große Herausforderung für die Netzführung der ÜZ dar.

Energiewende heißt für uns zunächst einmal, Geld in die Hand zu nehmen, um die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität zu garantieren. Wir mussten erhebliche Mittel in die Netzertüchtigung und den Bau von zwei neuen Umspannwerken in Bergtheim und Geldersheim investieren.

Trotz dieser schwierigen Aufgabe zählt das ÜZ-Netz mit Ausfallzeiten von nur 2,9 Minuten pro Kunde im Jahr 2012 deutschlandweit zu den sichersten und zuverlässigsten Netzen. Im Vergleich dazu lagen die durchschnittlichen Ausfallzeiten in Deutschland bei 26 Minuten pro Kunde und Jahr. Erneuerbare Energien sind halt nicht nur Ökologie – sie sind auch harte Arbeit, wenn es funktionieren soll.

 

 

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Beratung vor Ort

Im Unterschied zu großen Konzernen oder Internetanbietern legt die Unterfränkische Überlandzentrale Lülsfeld größten Wert auf die unmittelbare und persönliche Begegnung mit den Menschen der Region. Schnelle Erreichbarkeit über Telefon oder E-Mail ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Wir sind mit unserem mobilen Messestand zusätzlich auf einer Vielzahl von lokalen und regionalen Messen und Märkten anzutreffen. Dort sprechen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Kunden über alle interessanten Energiethemen. Unsere Messeauftritte dienen der Beratung unserer Kunden im persönlichen Gespräch. Was nicht unmittelbar vor Ort geklärt werden kann, nehmen unsere Mitarbeiter mit nach Lülsfeld, um es einer Lösung oder einer kompetenten Antwort zuzuführen.

 

Wo andere sich hinter Hotlines und Callcentern verstecken, suchen wir regelrecht nach Möglichkeiten der Begegnung. Deshalb finden Sie uns auch bei Firmenjubiläen, der Eröffnung bedeutender Energieprojekte oder am Tag des offenen Bauernhofes.

Und dieses Jahr sehen wir uns noch öfter. Im Frühjahr stellen wir unser neues Messemobil in Dienst. Dann also: Bis bald.

 

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Windenergie

Es passt ins Bild, wenn man im Zusammenhang mit Windkraftanlagen von einer stürmischen Entwicklung spricht. Vor zehn Jahren erzeugte ein Windrad gerade mal 260 kW, heute das Zehnfache. 50 Mrd. kWh Strom werden jährlich in Deutschland mit Windkraft erzeugt. Das sind zwar nur gut 7 % der gesamten Stromerzeugung in Deutschland, aber über 40 % des Stroms, der mit erneuerbaren Energien erzeugt wird.

Die Gründe liegen auf der Hand: Die Gestehungskosten für die Stromerzeugung sind günstiger als die eines neuen Gas- oder Kohlekraftwerkes. Wind macht uns unabhängig von Energieimporten. Die Windräder haben eine hervorragende Ökobilanz; sie erzeugen 40- bis 70-mal so viel Energie, wie zu ihrer Herstellung benötigt wird, und sie sind zu rund 90 % recyclingfähig.

Die Windkraftbranche beschäftigt in Deutschland 117.900 Menschen. Wir sind mit unserem Windpark Schonungen seit 2012 am Netz. Dort erzeugen wir mit fünf Windkraftanlagen eine Gesamtleistung von bis zu 11,5 Megawatt. Das würde ausreichen, um 4.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Wir haben im letzten Jahr 17 Millionen kWh Strom in Schonungen erzeugt. 

Neben der Planung und Verwirklichung eigener Windprojekte beteiligt sich die ÜZ mit der ÜZ Natur Holding GmbH & Co. KG an Projekten aus dem regenerativen Bereich.

Wenn es um die Umsetzung der Energiewende geht, wissen wir „woher der Wind weht“.

 

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Vogelschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Spitze unserer Strommasten ist der Ausblick auf die darunterliegenden Wiesen natürlich hervorragend. Vor allem Großvögel wissen das zu schätzen. Kaum ist die Beute erblickt, heben sie sich mit weit ausladenden Schwingen vom Mast und … patsch. Wenn der Vogel gleichzeitig zwei Drähte berührt, kommt es zu einem Kurzschluss. Der Stromdurchfluss reicht leicht aus, um das Tier auf der Stelle zu töten.

Wir haben das Problem schon vor vielen Jahren erkannt und angepackt. In den 90er-Jahren wurden die gefährdeten Stellen an Turmstationen und Freileistungsmasten mit Isolierband geschützt. Danach montierten wir Vogelschutzschienen. Seit 2008 setzen wir neu entwickelte Vogelsitzstangen ein, die dem Stand der Technik entsprechen. Aktuell rüsten wir die Masten und Stationen mit kompletten Abdeckhauben, isolierten Leiterseilen sowie Isolierschläuchen aus, die den modernsten Vogelschutzrichtlinien entsprechen. Unsere 2.670 Mittelspannungsmasten (20.000 Volt) sind alle mit Vogelschutzeinrichtungen ausgestattet.

Die ÜZ ist beim Vogelschutz Vorreiter. Wir haben im Vergleich mit anderen Energieversorgungsunternehmen unsere Hausaufgaben zum Schutz der Tierwelt abgeschlossen. Die großen und kleinen Jäger können also unbesorgt vom Mast abheben, vorausgesetzt, es ist einer von der ÜZ.

 

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Straßenbeleuchtung

Wenn Sie demnächst wieder einmal abends zu Fuß in Ihrem Wohnort unterwegs sind, stellen Sie sich doch einmal vor, es gäbe für einen Moment keine Straßenbeleuchtung mehr. Sie stünden vollkommen im Dunkeln, mit allen dazugehörigen Problemen wie fehlender Sicherheit oder Orientierung und einer erhöhten Unfallgefahr, um nur wenige zu nennen.

Wenn aber – wie selbstverständlich – jeden Abend das Licht brennt, dann steckt die ÜZ dahinter. Nicht weil wir den Strom liefern, sondern weil wir in fast allen Gemeinden unseres Netzgebietes die Straßenbeleuchtungen als Dienstleister betreuen.

Wir kümmern uns um 19.000 Straßenleuchten, das umfangreiche Kabelnetz, die Steuerung der Anlagen, um alle Montagearbeiten, die Störungssuche und natürlich um die Störungsbeseitigung. Damit die komplexen Systeme tagtäglich funktionieren, müssen Leuchtmittel turnusmäßig ausgetauscht, Wannen und Gläser der Straßenlaternen gereinigt und beschädigte ersetzt werden. Letztes Jahr waren wir an über 4.000 Brennstellen tätig und haben mehr als 5.000 Leuchtmittel ausgetauscht, um die Ausleuchtung der Straßen und Plätze zu gewährleisten. 

Neben der Instandhaltung sind wir natürlich auch der Ansprechpartner der Gemeinden für die Neugestaltung von Dorfplätzen und Ortsdurchfahrten. Wenn Ihnen all das, was wir hier über Beleuchtung geschrieben haben, neu war, dann war es sozusagen eine Erleuchtung. Jedenfalls wünscht Ihnen die ÜZ einen sicheren Heimweg in der Dämmerung.

 

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Biogas

Bei Kühen müssen Sie zukünftig umdenken. Sie produzieren nicht nur leckere Milch, sie sind zu Energielieferanten geworden: Über ihren Dung, der in Biogasanlagen zu Wärme und Strom gewandelt wird.

Eine Biogasanlage dient der Erzeugung von Biogas durch Vergärung von Biomasse. In landwirtschaftlichen Biogasanlagen werden meist tierische Exkremente, wie Gülle, Festmist, oder Energiepflanzen als Substrat eingesetzt. In nicht landwirtschaftlichen Anlagen wird Material aus der Biotonne verwendet. Als Nebenprodukt wird ein als Gärrest bezeichneter Dünger produziert. Bei den meisten Biogasanlagen wird das entstandene Gas vor Ort in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Strom und Wärmeerzeugung genutzt.

 

In unserem Netzgebiet erzeugen aktuell 19 Biogasanlagen mehr als 80 Millionen kWh elektrische Energie. Das reicht aus, um 17.500 Haushalte mit Strom zu versorgen. Gleichzeitig steht eine Wärmemenge von rund 50 Millionen kWh für Heizzwecke zur Verfügung. Das wiederum reicht für rund 1.000 Heizungsanlagen.

Wenn Ihnen also bei Ihrer nächsten Fahrt über Land wieder einmal der typische Methangeruch in die Nase steigt, dann wissen Sie: Hier wird biologisch und regional saubere Energie erzeugt.

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Schnelles Internet

Vorausschauende Planung und Offenheit für neueste technische Entwicklungen haben sich wieder einmal für die ÜZ und ihre Kunden bewährt. Weil wir schon 1990 damit begonnen haben, unsere Umspannwerke mittels Glasfaserleitungen zu verbinden, können wir heute auf einen Glasfaserring von rund 230 km Länge zurückgreifen, um unsere Region mit schnellem Internet-DSL zu versorgen.

Wegen der hohen Leistungsfähigkeit der Glasfaserkabel können noch nicht genutzte Lichtwellenleiter an externe Nutzer vermietet werden. Die ÜZ plant deshalb, noch in diesem Jahr ein neues Rechenzentrum zu errichten, um Betrieben in der Region die Möglichkeit zu geben, sich über eigene Glasfaserleitungen an entfernte Rechenzentren anzuschließen. 

 

Eine Kooperation zwischen der ÜZ Lülsfeld und der Deutschen Telekom unterstützt das Ziel der Bundesregierung, den flächendeckenden Breitbandausbau mit 50 Mbit für alle Haushalte in unserem Versorgungsgebiet zu erreichen. Dafür werden neue Glasfaserverbindungen geschaffen und hochwertige Übertragungstechnik ein gebaut, um Privatkunden und die gewerbliche Wirtschaft mit leistungsstarkem und vor allem stabilem VDSL mit sehr hohen Datenübertragungsraten zu versorgen.

Bei größeren Baumaßnahmen und neuen Siedlungsgebieten werden vorsorglich Mikrorohre für den Glasfaseranschluss von Privat und Geschäftskunden mitverlegt, um einen späteren Ausbau für DSL-Geschwindigkeiten über 100 MBits zu ermöglichen. Freuen Sie sich schon einmal auf „entspanntes Surfen“ im Internet.

 

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